Fechten

Fechten ist kein Breitensport, das hängt vermutlich damit zusammen, dass man kaum sehen kann, wer wen zuerst getroffen hat. Dafür gibt es jedoch die Anzeige, die über Lichtsignale die Treffer anzeigt.
Fotografisch ist der Sport eine echte Herausforderung, weil man nicht erkennen kann, wann der Angriff erfolgt. Das ist natürlich so gewollt, denn auch der Gegner soll den Angriff möglichst zu spät erkennen. Um zu guten Fotos zu kommen, muss man entweder viel Glück haben, sehr schnell sein oder eine "sechsten Sinn" dafür entwickeln.
Zielgerichteter ist es jedoch, eine Bilderserie zu erstellen. Auch wenn man nur zwei bis drei Sekunden "Dauerfeuer" mit der Kamera realisieren kann, erhöht es deutlich die Wahrscheinlichkeit, einen Treffer, mit durchgebogenem Degen, auf den Sensor zu bannen. Auf die Art produziert man natürlich viel Ausschuss, aber mit etwas Können und Erfahrung steigt die Quote guter Bilder schnell an.

 

 

 

 

 

 

 

Der Sport hat viele interessante Facetten. Er wird mit "historischen" Waffen betrieben, die allerdings über Sensoren und Elektronik verfügen. Die Sportkleidung schützt den ganzen Körper, insbesondere das Gesicht. Die Fotos, die so entstehen sind auf eine Art anonym, denn die Gesichter der Kämpfer sind immer nur während der Kampfpausen sichtbar.