Springturnier
Beim Pferdesport ist der Reiter auf die Zuverlässigkeit seines Pferdes angewiesen. Im Gegensatz zu den meisten Sportarten, bei denen der Athlet auf sich und seine Ausrüstung angewiesen ist, muss er beim Reitsport eine Symbiose mit einem Tier eingehen. Das hebt diesen Sport von den meisten anderen Disziplinen ab.
Fotografisch kommt es bei diesem Sport darauf an, den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Reiter haben eine besondere Vorstellung davon, wie z. B. die Beine stehen sollen bei der Aufnahme. Im Trab beispielsweise sollen die Beine ein "M" bilden, während sie beim Galopp alle vier in der Luft sein sollen. Diese Momente zu treffen ist die besondere Kunst beim Fotografieren.
Serienaufnahmen führen nur sehr selten zu einem Zufallstreffer, man muss ein gewisses Timing bei der Aufnahme einhalten und die Ergebnisse immer wieder kontrollieren und korrigieren. Heutige Digitalkameras haben zwar nur noch eine geringfügige Verzögerung beim Auslösen, für diesen Sport, mit dem exakten Timing ist auch sie noch zu lang. Man muss also bewusst "zu früh" auslösen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Beim Springen können Serienaufnahmen, wenn sie denn gut abgestimmt sind, schöne Bewegungsabläufe zeigen.